Unsere
Schmuckstücke





 

 

Scherwiller Riesling

Höhenlage: 180 m.
Die Fläche befindet sich derzeit in Abgrenzungsphase.
Der heute zu dieser Abgrenzung gehörende Ort mit dem Kataster-Flurnamen "Forstweg" wurde aufgrund seines Weins in einem deutschen Text aus dem Jahr 1364 erwähnt. Den seit über einem Jahrhundert von Gourmets und Vermittlern geschätzten Scherwiller Riesling rissen die Weinhändler bereits unseren Vorfahren regelrecht aus den Händen. Die schlickigen, sandigen und steinigen Böden mit einem hohen Anteil tief liegender Kiesel verleihen dem Scherwiller Riesling Lebhaftigkeit, Rasse und Eleganz. Der Ausdruck des Aromas beginnt frühzeitig mit Muskatnoten, welche nach drei Jahren ins Mineralische übergehen und diesem Riesling eine superbe Reife und schöne Alterung schenken.

Ortenberg

In östlicher und südöstlicher Lage auf einer Höhe zwischen 187 und 260m. Angebaute Fläche von 3255 Ar. Diese durch Ausrichtung und Bodenart begrenzte Anbaufläche liegt unterhalb des Rittersberg. Die Graniterosion ist hier stärker ausgeprägt, der Sand ist schlickig, feiner und tiefer. Dieser warme und durchlässige Boden erlaubt eine frühe Reife der Trauben. Der Riesling ist hier rassig, mit stark ausgeprägter Persönlichkeit und Sortencharakter. Die Gewürztraminer und Grauburgunder sind frisch, fruchtig und kräftig. Weine von großer Lagerfähigkeit. Grauburgunder, Weißburgunder und Silvaner sind von geschmeidiger und angenehmer Struktur. Der bei schöner Reife geerntete "Ortenberg" kann 7 bis 9 Jahre gelagert werden.

Rittersberg

In östlicher und südöstlicher Lage auf einer Höhe zwischen 210 und 280m mit einer Anbaufläche von 4818 Ar. Dieses durch seine einheitliche geologische Struktur abgegrenzte Areal aus erodierendem Granit liegt an den steilen Hängen des Ortenberg-Massivs (und wurde zum Biotop erhoben). Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt 8°C über dem Elsässer Mittelwert, die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt 500 mm. Der Gipfelbereich sowie die Süd- und Osthänge mit ihrer besonders vorteilhaften und vor Westwinden geschützten Lage begünstigen eine Wärme und Trockenheit liebende Fauna und Flora. Die Lage ist durch eine präfekturale Verordnung aus dem Jahr 1989 geschützt. Der weiche Boden sorgt für einen begrenzten Ertrag und wirkt vorteilhaft auf die Konzentration der Aromen in den Trauben. Die daraus hervorgehenden Weine bestechen durch ihre frische, reife und zitronige Säuerlichkeit und ihre zartschmelzende Struktur. Dem Gaumen erschließen sich Eleganz und Finesse. Der Riesling des Rittersberg zeichnet sich durch seine würzigen und exotischen Noten von Zitrusfrüchten und seiner mineralischen Basis aus. Grauburgunder und Gewürztraminer bergen exotische Noten.

 

Rechtlische Hinweise - © Confrérie des Rieslinger - Syndicat Viticole de Scherwiller - Sentier Gourmand ®

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